Ordination Dr. Steinhuber Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie
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Mutter-Kind-Pass

Warum ist die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung der Augen wichtig?
Da etwaige Fehlsichtigkeiten in den allermeisten Fällen von Kindern und Eltern unbemerkt bleiben, ist die augenärztliche Untersuchung im frühen Kindesalter von entscheidender Bedeutung, um die Entwicklung einer Schielstellung oder lebenslangen Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern.
In welchem Alter soll die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung der Augen erfolgen?
Im Rahmen des Mutter-Kind-Passes sind zwei Augen-Untersuchungen vorgesehen:
- Die erste zwischen 10. und 14. Lebensmonat kann auch durch einen Kinderarzt erfolgen.
- Die zweite Untersuchung zwischen 22. und 26. Lebensmonat muss von einem Augenarzt durchgeführt werden, wobei sich unserer Erfahrung nach der 26. Lebensmonat aufgrund der besseren Mitarbeit bewährt hat.
Was passiert bei der augenfachärztlichen Mutter-Kind-Pass-Untersuchung?
Eingangs werden spielerisch Sehleistung und räumliche Wahrnehmung überprüft, anschließend etwaige Fehlstellungen und Fehlsichtigkeiten der Augen bestimmt. Für letzteres ist es erforderlich, die Pupille mittels Augentropfen zu erweitern.
Wie lange dauert die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung?
Da die pupillenerweiternden Augentropfen alleine schon 30 Minuten bis zur Wirkung benötigen, rechnen Sie bitte inkl. Wartezeit und Untersuchungsdauer mit einem Gesamtaufenthalt von ca. 60 Minuten.
Was soll ich zur Mutter-Kind-Pass-Untersuchung mitbringen?
Ihr Kind, ein Buch oder Spielzeug zur Überbrückung der Wartezeit, den Mutter-Kind-Pass, etwaige Vorbefunde (falls vorhanden) und evtl. eine Sonnenbrille.
Wie kann ich mein Kind auf die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung vorbereiten?
Es kann sehr hilfreich sein, das Benennen von abstrakten Bildern wie sie beim LEA-Sehtest (s. untenstehendes Bild) in unserer Praxis zum Einsatz kommen im Vorfeld zu üben: Haus, Kreis, Viereck und Apfel. Üben Sie unbedingt auch, während Sie abwechselnd das rechte bzw. linke Auge Ihres Kindes abdecken.
Was passiert, wenn sich mein Kind nicht untersuchen lässt oder nicht “mitspielt”?
Wir versuchen die Untersuchung zum ehestmöglich Zeitpunkt durchzuführen, ab dem ein Gelingen vorstellbar ist. Allerdings hat jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo und oft reicht schon eine ungewohnte Situation aus, um die Mitarbeit zu beeinträchtigen. Durch mehrmaliges Üben im Vorfeld (s. oben), können Sie dazu beitragen, eine vertraute Situation für die Untersuchung zu schaffen. Dennoch kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, die Untersuchung oder Teile davon auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Es ist nicht wichtig, dass die Untersuchung auf Anhieb gelingt, aber es ist wichtig, dass sie gemacht wird!